Er ist ein schillerndes Phänomen, dessen atmosphärisch-optische Erscheinung die Menschen in den Bann zieht. Wenn sich mit der Sonne im Rücken die Wolken voraus die Lichtstrahlen des Zentralgestirns in den Regentropfen brechen entfaltet der Regenbogen sein Pracht und scheint bei aller Fragilität Himmel und Erde zu verbinden. Das Farbenspiel verschwindet oft genauso schnell, wie es sich entfaltet hat. Physikalisch folgt das Phänomen dem Brechungsgesetz. Alles kann berechnet werden. Die Schönheit des Regenbogens aber ergibt sich aus dem erlebten Spiel der Farben. So ist das mit den Naturgesetzen: Wenn deren theoretische Klarheit ästhetisch erfahren und erlebt wird, geraten selbst hartgesottenen Vernunftmenschen nicht selten wenigsten für einen kurzen Moment ins Staunen. Was glauben Sie denn?
Es ist deshalb kein Wunder, dass das Naturphänomen in vielen Kulturen mit symbolischer Bedeutung aufgeladen wird. Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines verehren die Regenbogenschlange als Schöpfer der Welt und aller Lebewesen. Die griechische Mythologie sehen in ihm den Verbindungsweg, mit dem die Göttin Iris zwischen Erde und Himmel reist, während die germanische Mythologie im Regenbogen die Brücke „Bifröst“ sieht, die Midgard, die Menschenwelt, und Asgard, die Götterwelt verbindet. Während des Ragnarök, dem Weltuntergang, wird der Regenbogen zerstört. Der Verlust des Regenbogens bedeutet also nichts Gutes …
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Dies Domini – Hochfest Christkönig, Lesejahr C
Josaphat Kunzewitsch, ein Heiliger unserer Kirche, hatte vor wenigen Tagen seinen Gedenktag, auf den bei einer Feier zur Übergabe der missio canonica an neue Religionslehrer der Prediger einging; das war bereits einmal Gegenstand der Betrachtung hier. Am heutigen Sonntag feiern wir das Christkönigsfest, keine Ahnung, was das miteinander zu tun haben soll. Wie heißt der missing link? Nanu, ein Rätsel im Wort zur Woche?
Verehrte Leserinnen und Leser, ich will Sie nicht auf die Folter spannen, es ist das Vorgestern. Das, was wir heute kaum noch und wenn, dann nur mit Verrenkungen mit Sinn erfüllen können; es sind die Reste der ecclesia triumphans, die uns mit Stolz und Hochgefühl erfüllen können, wenn wir mit dem Haus voll Glorie weit ins Land hinausschauen, die aber mit unserer Gegenwart, Gott sei Dank nichts mehr zu tun haben. Nur leider, es haben noch nicht alle gemerkt.
Pius XI., nicht der erfreulichste unter den sowieso nicht einfachen Piuspäpsten des vor- und des vergangenen Jahrhunderts, hat uns diese sonderbare Hinterlassenschaft aufgehalst: Ein Märtyrer aus dem 16. Jahrhundert, der sich wundert, dass man ihn erst umbringt und dann in den Fluten versenkt, obwohl er bei seinen Missionsmethoden nicht mit wohlwollender Duldung rechnen konnte. Schließlich hatte er nicht nur für gewaltsame Niederschlagung von Aufständen der Orthodoxen plädiert, sondern sogar deren unkatholisch bestatteten Toten wieder ausgraben lassen. Eine irritierende Idee, damit für seine Glaubensweise werben zu wollen. Natürlich, dass er 1867 heiliggesprochen, mit der Enzyklika „Ecclesiam Dei admirabili“ 1923 geehrt und 1963 in den Petersdom überführt werden musste. Und ebenso verständlich, dass er ein Mosaikstein war, wie die Einführung des Christkönigsfestes 1925, mit der die strahlende Kirche dargestellt wurde, wie es in der zweiten Lesung des heutigen Sonntags heißt:
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Tohuwabohu – Wüste und Wirrnis sind der Stoff, aus dem Gott eins die Welt erschuf. Mit der Schilderung dieses Urzustandes beginnt die erste Schöpfungserzählung am Anfang der Bibel. Bei näherer Betrachtung erweist sie sich eigentlich als ein Hymnus, der sieben Strophen mit identischem Aufbau aufweist: Gott tut etwas; dann sieht er, dass es gut ist. Dann wird es Abend und dann Morgen, bevor die Schöpfungstage am Ende jeder Strophe durchgezählt werden. Die hymnische Form zeigt, dass es sich hier um keinen dokumentarischen Bericht handelt. Vielmehr deutet die strenge Form an, dass Gott Ordnung schafft, wo es wüst und wirr war. Aus Chaos wird Kosmos. Was glauben Sie denn?
Gott wird am siebten Tag ruhen. Das Werk ist vollbracht – und muss doch gehegt und gepflegt werden. Wohl nicht zuletzt deshalb erschafft Gott am sechsten Tag den Menschen als sein Bild. Und so setzt Gott den Menschen als Statthalter in seine Schöpfung. Der Mensch kann mit der Schöpfung nicht tun und lassen, was er will. Er muss Gott Rechenschaft für sein Schalten und Walten ablegen. Er soll ihm nacheifern und aus ungezügelter Natur lebendige Kultur schaffen, Ordnung in das Chaos bringen und das, was wüst und wirr ist, so hegen und pflegen, dass eine lebenswürdige Welt entsteht. Das ist der Schöpfungsauftrag Gottes.
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Vor nicht allzu langer Zeit war scheinbar eindeutig, welchen Geschlechts ein jedes menschliche Wesen war. Schon ein kurzer Blick kurz nach der Geburt genügte und man meinte zu wissen, dass dort ein Mädchen oder ein Junge die ersten Atemzüge eine hoffentlich langen und glücklichen Lebens tat: Junge oder Mädchen– tertium non datur! Anderes war nicht denkbar. Noch heute heißt es doch in der revidierten Lutherübersetzung von 2017:
„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“ (1 Mose 1,27)
Damit ist doch offenkundig alles gesagt – oder? Was glauben Sie denn?
Tatsächlich verhält es sich nicht so einfach, wie die traditionelle Übersetzung vermuten lässt. Übersetzungen sind immer auch Interpretationssache. Dabei werden Übersetzter mitunter von Vorurteilen und scheinbar allgemeingültigen Annahmen beeinflusst. Im konkreten Fall ist es doch die allgemeine Erfahrung, dass in Gottes großer Schöpfung offenkundig nur männliche oder weibliche Menschen als sein Abbild die Erde bevölkern. Schaut man aber in den hebräischen Urtext, wird man überrascht. Denn dort stehen nicht die Substantive für „Mann“ und „Frau“, sondern Adjektive, so dass man eigentlich übersetzen muss:
„Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie.“ (1 Mose 1,27)
So gibt die Einheitsübersetzung von 2016 den hebräischen Urtext wieder. Eben nicht einfach binär: als Mann und Frau wurde der Mensch erschaffen, sondern männlich und weiblich.
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Wir Boomer wissen es aus Zeiten, als wir jung waren. 1982 sangen wir mit Fehlfarben: „Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, das geht voran!“ Das war Verheißung, Zumutung und Auftrag gleichermaßen. Wir machen Geschichte! Es liegt in unserer Hand, was wir aus und in der Welt machen. Die heute noch Jungen und bald schon Alten mahnen nicht zu Unrecht an, dass wir Boomer ein ambivalentes Erbe hinterlassen haben. Die Boomer-Generation hat es immerhin geschafft, die Digitalität so weit zu entwickeln, dass die Jungen sich via Smartphone zu Fridays-for-Future-Demonstrationen verabreden können. Bei denen protestiert man zu Recht, dass wir Älteren es geschafft haben, dermaßen auf Kosten des Planeten zu leben, dass das Klima nicht mehr wird, wie es einmal war. Glaubt man den Parolen der Freitagsdemonstranten, dann hat die Generation „Boomer“, die in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts das Motto „No future“ ausgab der heutigen Jugend jene Zukunft geklaut. Der Boomer, der trotzdem eine Zukunft hatte, ahnt, dass die bald Alten ihre erst noch gestaltet müssen. Welche Geschichte wird man sich von den heute Jungen in 40 Jahren erzählen? Was glauben Sie denn?
Kurz nach dem Überfall der Ukraine durch russische Truppen rief Bundeskanzler Olaf Scholz am 27. Februar 2022 in einer Regierungserklärung die Zeitenwende aus. Wahrscheinlich haben sich die Zeiten schon viel früher gewendet. Die Flüchtlingsbewegungen von 2015, die Corona-Pandemie, die schleichend unaufhaltsame Erderwärmung – all das hat die Welt verändert. Träumten manche am Beginn der Corona-Pandemie noch von einem Rückkehr zur Normalität, wird immer deutlicher, dass das neue „Normal“ mit dem alten „Normal“ nur wenig zu tun hat. Alleine die Notwendigkeit Energie zu sparen ist nicht mehr nur ein umweltpolitisches Ideal, sondern bekommt seine Aktualität durch die drastisch gestiegenen Energiepreise. Mit der Regierungserklärung des Bundeskanzlers wurde aus einer gefühlten Veränderung amtliche Gewissheit: Die Zeiten ändern sich. Aber wir sind den Zeitläuften nicht hilflos ausgeliefert. Es mag zwar so sein, dass wir die Natur brauchen, die Natur uns aber nicht; Kultur und das Geschichtemachen liegen hingegen in Menschenhand. Geschichte aber ist das, was man über die heutigen Zeiten zukünftig erzählen wird.
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Auf WDR2 gibt es jeden Sonntag das härteste Rätsel der Welt. Nach und nach erfahren die Hörerinnen und Hörer vier Begriffe, deren Gemeinsamkeit sie erraten müssen. Ein Rätsel, das dort noch nicht gesendet wurde, das ich Ihnen aber heute anbieten möchte, lautet folgendermaßen: Was verbindet Winnetou, Dreadlocks, Erzbischof und Methan? Was glauben Sie denn?
Richtig: Es sind die Aufregerthemen der Gegenwart. Man ist dafür oder dagegen. Tertium non datur! Dazwischen gibt es nichts. Das kennzeichnet die Kommunikation der Gegenwart: Empörung gebiert Emporkömmlinge, deren Standpunkte fest zementiert sind. Wo es aber aufgrund der argumentativen Selbstbeschränkung keine kommunikativen Schnittmengen mehr gibt, bleibt nur das gegenseitige Abkanzeln. So wird die Gesellschaft in zwei Parteien gespalten, die ein garstig breiter und tiefer Graben trennt: Wir hier gegen die da.
Dem breiten und tiefen Graben entspricht der kommunikative Gestus: Man spricht nicht mehr miteinander, sondern brüllt sich an. Statt den Versuch zu wagen, durch Hören den anderen Standpunkt überhaupt erst einmal wahrzunehmen und zu verstehen, werden mit öffentlichen Statements oder offenen Briefen Positionen dargestellt. Oft stellt sich da die Frage, ob überhaupt eine Antwort erwartet wird, die zu einem echten Diskurs führen würde. Das Abkanzeln und Canceln ist an die Stelle des Streitens und argumentativen Ringens getreten.
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Reine und kristallklare Harmonie ist langweilig. Interessant sind – nicht nur in der Musik – eigentlich die Dissonanzen, die Spannungen aufbauen, die sich zur Harmonie hin auflösen, um durch neue Dissonanzen fortzuschreiten. Auch Gesellschaft und Kirche bedürfen solcher Dissonanzen, die zur Lösung drängen. Streit ist ein Wesensmerkmal jeder freien Gesellschaft, der Demokratie sowieso. Die Frage ist eher die nach der Art des Streitens. Eine gute Streitkultur trägt konstruktiv zum Fortschreiten der Gesellschaft bei; eine negative Streitkultur, die nur auf die Niederlage des Gegenübers ausgerichtet ist, bewirkt hingegen Zerstörung. Streiten ist also eine Herausforderung, die gelernt sein will. Was glauben Sie denn?
Tatsächlich wurde nach dem biblischen Mythos des Gartens Eden schon im Paradies gestritten. Als die beiden Menschen vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen und ihre eigene Nackheit erkannt hatten, werden sie vom Schöpfer zur Rede gestellt, woher sie dieses Wissen haben. Ein erster Streit wird vom Zaun gebrochen, als der Mann der Frau die Verantwortung zuweist und die Frau der Schlange. Niemand will es gewesen sein. Zu allem fähig und für nichts verantwortlich sind die beiden wie Pubertierende, die zwar schon kräftig austeilen, das konstruktive Streiten aus Verantwortung aber erst noch lernen müssen. Das nämlich ist ein Merkmal der konfliktiven Destruktion, die das Eigene überbetont und das Gegenüber verzweckt: Es zählt nur, wenn es die eigene Sicht bestätigt; sonst wird mit Vernichtung und Kontaktabbruch gedroht. Die Tatsache, dass genau diese kommunikative Unkultur in den digitalen Medien, immer wieder fröhlich Urständ feiert, zeigt, dass das Streitenlernen wieder auf der Tagesordnung steht. Cancle Culture ist kein Merkmal konstruktiven Streitens.
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Sie treten ins Licht und wollen nicht länger im Dunklen bleiben – und das ist gut so. Mein vorletzter Beitrag „Die im Dunkeln sieht man nicht“ in dieser Kolumne hat wohl einen Nerv berührt. Die neu eingerichtete Fußgängerzone am Laurentiusplatz offenbart wie ein Mikroskop die Schwierigkeiten, denen sich Menschen mit einer Gehbehinderung ausgesetzt sehen, wenn die Wege zu lang werden. Menschen, die zur Verkehrsplanung forschen, meldeten sich, Betroffene und auch Mitglieder des Wuppertaler Behindertenrates fanden sich bestätigt. Mittlerweile erschien hier in der WZ in diesen Tagen ein größerer Beitrag zum Thema; auch eine Leserbriefschreiberin, die selbst eine Gehbehinderung hat, ergriff das Wort – und zeigte sich verwundert, über die Reaktion von Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung und Rat. Die nämlich zeigten nicht unbedingt eine offensives Angehen des Themas, sondern eher eine regressive Reaktion.
Interessant ist freilich der Hinweis des Vorsitzenden des Ausschusses für Verkehr, Sedat Ugurman, dass bei den Sitzungen des Verkehrsausschusses doch immer ein Vertreter des Behindertenbeirates dabei sei. Das ist an sich nicht schlecht. Nur ist die Stadtplanung keine olympische Disziplin, bei der Dabeisein schon alles ist. Was bedeutet es, wenn eine Vertreterin oder ein Vertreter des Behindertenbeirates bei einer Sitzung „dabei“ ist. Wird sie gehört? Ist er bloß anwesend? Hat das Wort Gewicht? Sind sie mittendrin in der Entscheidungsfindung – oder eben doch nur dabei? Was glauben Sie denn?
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Was waren das für Zeiten, in denen man die Ferien ersehnt und sich auf den verdienten Urlaub vorbereitete. Die Fahrt zu Flughafen, Einchecken und beim Abheben schon die Seele baumeln lassen. Und jetzt das: Chaos an den Flughäfen, gecancelte Flüge, Stress am Check-in. Wer vom Strand in Dubai träumte, findet sich gestrandet in Düsseldorf wieder. Natürlich zeigen sich viele überrascht, wie das passieren konnte: Die Ferien kamen wieder einmal völlig unerwartet. Was glauben Sie denn?
Der Weg ist eben nicht das Ziel. Im Gegenteil: Mancher Weg entpuppt sich als Sackgasse oder als Kreisverkehr, der an gar kein Ziel führt. Tatsächlich hätte man vorausschauend planen und entsprechende Ressourcen bereitstellen müssen. Wenn die denn da wären. Jetzt erlebt die Gesellschaft unter anderem die realen Folgen der Corona-Pandemie: Die Lockdowns der Vergangenheit haben dazu geführt, dass sich viele beruflich umorientiert haben. Außerdem deuten die bleibend hohen Inzidenzwerte auf einen wahrscheinlich hohen Krankenstand hin. So muss die Wuppertaler Stadtsparkasse in diesen Tagen wegen des hohen Krankenstandes mehr als die Hälfte ihrer Filialen schließen. Der Lockdown ist Geschichte, also muss geschlossen werden! Der Höhenflug der vermeintlich wiedererlangten Freiheit und die aus Vor-Corona-Zeiten stammende Gewohnheit, der im Großen und Ganzen reibungslosen Verfügbarkeit personeller und materieller Ressourcen, erlebt einen harten Aufprall in der tatsächlichen Wirklichkeit. Das Recht auf individuelle Freiheit erfährt die Grenzen der faktischen Wirklichkeit.
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Es ist Sommer. Der Laurentiusplatz entfaltet sein mediterranes Flair. Die Basilika, die spielenden Kinder, die Straßencafés – die Sonne lockt das Leben auf den Platz. Warum sollte man in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist? Und das Gute ist doch seit der Einrichtung der Umwandlung der Friedrich-Ebert-Str. zwischen Laurentiusstr. und Auer Schulstr. in eine Fußgängerzone noch ein bisschen besser geworden. 85 Meter pures Wuppertaler Glücks- und Lebensgefühl. In diesen Tagen findet jedenfalls eine erneute Befragung statt, ob aus dem vorübergehenden Zustand ein dauerhafter werden soll. Wer jedenfalls jetzt, am Beginn des Sommers auf die entspannte Atmosphäre des Platzes schaut, kann kaum einen Zweifel haben, dass die Bürger es doch gut finden, ungestört von Autoposern und kopfsteinplasterrhythmisiertem Straßenlärm in der Wuppertaler Sonne entspannen zu können. Was glauben Sie denn?
Im Geklapper der Kaffeetassen, dem Läuten der Glocken und der chilligen Atmosphäre auf dem Platz fällt allerdings nicht auf, was – besser: wer fehlt! Man sieht kaum Menschen mit Behinderung. Rollstuhlfahrerinnen und Gehbehinderte sind nicht da – oder sie tauchen nur auf, wenn sie direkt am Platz wohnen. Für Leute jedenfalls, die nicht gut zu Fuß sind, sind die Wege zum vermeintlich schönsten aller Plätze weit geworden. Die Parkplatzsituation ist im Luisenviertel jedenfalls nicht besser geworden. Dabei befinden sich gerade hier viele Arztpraxen. Man mag sich das, wenn man nicht selbst betroffen ist, kaum vorstellen: Aber es gibt Menschen, die können keine weiten Wege gehen – und Wege können schon weit sein, wenn auch nur 50 Meter zu überwinden sind.
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